MATAHARI, w., + VANGOH, m., geb. ca. 03/2017

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MATAHARI (getigert), Katze

VANGOH (rotbraun), Kater

Die Geschichte dieser beiden Katzen handelt nicht vom Aussetzen oder Missbrauch, sondern von einer schmerzhaften Trauer nach dem Tod (Covid) der Person, die sie von der Straße gerettet hat, die sich all die Jahre um sie gekümmert, sie geküsst und nachts zugedeckt hat. Der Person, die über sie wachte, damit es ihnen nie an etwas mangelte, derjenigen, der sie mit einer süßen Stimme rief und der plötzlich ihr Leben für immer verlassen hat.

Diese beiden süßen Katzen wurden seinerzeit aus einer Katzenkolonie gerettet, beide stammen aus der gleichen Gegend, aber von verschiedenen Müttern. Sie überlebten Krankheiten, Gefahren und vor allem die rauen Wetterbedingungen. Sie wurden mit ein paar Wochen gerettet, um zu versuchen, für sie ein besseres Leben zu finden und so war es dann auch. Sie wurden zusammen aufgenommen, schufen ein enges Band, aber vor allem fanden sie Unterstützung, Trost und Stärke ineinander. Alles war ein Traumleben für sie, aber leider mussten sie nach dem Tod ihrer Pflegestelle umziehen, wo sie total verloren sind, eine Trauer durchmachen, ohne genau zu verstehen, was passiert ist, und weil sie plötzlich nicht wie gewöhnlich zuhause aufgewacht sind.

Um zu versuchen, ihnen zumindest einen Teil des Glücks zurückzugeben, und vor allem, um ihre Augen wieder strahlen zu sehen, haben wir uns diesem tragischen Fall angenommen. Wir versuchen eine Familie zu finden, in der sie wieder von vorne anfangen können.

MATAHARI und VANGOH sind zwei süße Katzen, die gut mit Menschen umgehen können. Sie waren schon immer mit Menschen in Kontakt und vor allem mögen sie ihre Nähe, süße Worte und verwöhnt zu werden.

VANGOH ist anfangs etwas zurückhaltend, er ist ein bisschen unabhängiger, aber seine Schwester MATAHARI ist da, um ihm das Selbstvertrauen und den Schub zu geben, den er braucht, um voll und ganz zu vertrauen und ihm zu helfen, das Leben zu genießen.

In unangenehmen Situationen wie beim Tierarzt verhalten sie sich gut. Sie sind zwei verträgliche Katzen, sowohl mit anderen Katzen als auch mit Hunden, weil sie das Leben mit Tieren teilen konnten. Sie sind daran gewöhnt, Raum, Futter und Bett ohne Probleme zu teilen.

Der Umgang mit Kindern ist gut, aber aufgrund ihres ruhigen Charakters passen sie vielleicht besser zu älteren Kindern. Wie bereits erwähnt, sind sie eher ruhig, die Rennen und die Verrücktheiten liegen hinter ihnen. Sie verbringen jetzt die meiste Zeit damit, lange Nickerchen zu machen und alles zu beobachten, was um sie herum passiert. Als Couch- und Bettbegleiter bleiben sie jedoch neugierig auf neue Reize und Gerüche.

MATAHARI und VANGOH müssen ein Zuhause finden, in dem sie weiterleben können, aber vor allem eine Familie, um wieder zu sich selbst zu finden, das traumatische Erlebnis zu vergessen und den Weg des Glücks neu zu beginnen. Sie können von Menschen adoptiert werden, die noch keine Erfahrung mit Katzen haben und sich sowohl an das Leben in einer Wohnung als auch in einem Haus anpassen können.

Wir wollen, dass sie zusammenbleiben, sie brauchen sich, sie sind füreinander die Kraft in schlechten Zeiten und Freude, wenn alles dunkel erscheint, Vertrauen, Geborgenheit, Liebe mit nur einem Blick, sie können Raum mit anderen Tieren teilen, wenn diese verträglich sind. Auch Hunde, die an das Zusammenleben mit Katzen gewöhnt sind, wären bei ihnen willkommen.

Seit ihrer Rettung hatten sie noch nie Freigang. Wenn ihre zukünftige Familie ihnen Freigang erlaubt, muss dies ein Ort sein, an dem ihre Sicherheit gewährleistet ist, und sie müssen eine Gewöhnungsphase durchlaufen.

Sie sind zwei saubere und gepflegte Katzen, die das Katzenklo benutzen und wissen, wie man Zeit alleine zuhause verbringt.

Sie sind negativ auf FeLV und FIV und werden gechipt, geimpft und kastriert vermittelt.

Aufenthaltsort:

Pflegefamilie in Albolote/Granada, Spanien

Informationen zum Tierheim Albolote:

Albolote ist eine Kleinstadt in Spanien, auf dem andalusischen Festland. Täglich werden hier ca. 100 Hunde und ca. 50 Katzen versorgt. In Albolote wird nicht getötet!

Wir sind eine private Tierschutzorganisation und deshalb angewiesen auf Spenden. Es gibt nur eine fest angestellte Mitarbeiterin, alle anderen Helfer sind ehrenamtlich im Tierheim tätig. Alle zusammen stecken viel Zeit, Engagement und Liebe in das „Projekt Albolote“. Wir arrangieren Tierheimfeste in der Stadt, klären über Kastrationen auf, besuchen mit den Hunden Altenheime, Kindergärten usw. und informieren über Tierschutz ganz allgemein. Es soll sich auch langfristig etwas ändern in Spanien!

Bei der Mühe die sich wirklich ALLE geben, ist Albolote trotzdem kein schöner Ort für unsere Schützlinge. Eigentlich immer voll besetzt, laut, eng. Es gibt viele Zwingeranlagen und zwei sehr beengte Katzenbereiche. Wegen der vielen Tiere haben unsere Hunde nur täglich zwei Stunden Freilauf, während ihre Zwinger gereinigt werden. Zum Teil müssen wir sogar die Waschküche und Vorratsräume belegen, wenn das Tierheim mal wieder aus allen Nähten platzt, was in letzter Zeit eigentlich ständig der Fall ist.

Also bestenfalls ein Dach über dem Kopf und Versorgung, mehr können wir nicht bieten. Ein Tierheim eben – aber ganz sicher kein Zuhause und kein Ort, an dem irgendein Tier sein Leben verbringen sollte! Die meisten unserer Schützlinge haben nur eine Chance (auch aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage und der hohen Arbeitslosigkeit in Spanien), wenn sie ins europäische Ausland vermittelt werden können. Hierzulande finden sich immer weniger Menschen, die einen Hund oder eine Katze adoptieren können/möchten.

Ohne Vermittlungen ist dauerhaft kein Tierschutz möglich. Deshalb arbeiten ALLE Helfer und Helferinnen in Spanien und Deutschland Hand in Hand zusammen um die Hunde und Katzen DIREKT aus dem Tierheim in ein schönes Zuhause vermitteln zu können.

Kontakt:

Tierschutzverein Asociación Amigos de los Animales

Albolote/Granada (Spanien)

E-Mail: AsociacionAmigosAnimales@yahoo.com

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